... das könnte Spaß machen. Vor allem bei Dove. Die haben mit Waking Up Hannah ein Commercial kreiert, dass sie "den ersten interaktivenFilm" nennen. Als solcher wird er auch rezensiert, z.B. auf Flow TV und in diversen Blogs.
Meine Interesse dabei: Der "Film" ist dazu angetan, die Unschärfen zwischen PR und Werbung/Marketing zu diskutieren.
Montag, 26. Januar 2009
Donnerstag, 22. Januar 2009
Erfolgsorientierte PR Evaluierung?
2009 wird, wie allgemein bekannt, ein wirtschaftlich schwieriges Jahr. Auch PR-Studierende fragen sich, inwieweit die PR-Wirtschaft darunter längerfristig zu leiden haben wird.
Eine unkonventionelle Antwort darauf findet Jean-Lou Cloos, Inhaber der gleichnamigen österreichischen PR-Agentur. Als nicht der einzige, aber vielleicht der hartnäckigst darauf pochende PR-Profi setzt er auf erfolgsorientierte PR-Evaluierung, für die er in seiner Agentur auch Modelle entwickelt hat und weitere entwickeln wird.
Auf der Basis dieser Einstellung fast er als Einstieg in das neue Jahr fünf Trends der PR im Jahr 2009 zusammen, die (in freier Rede wiedergegeben) lauten: Erstens, das Web2.0 fordert symmetrische Zweiwegkommunikation geradezu heraus. Zweitens, Profis um gerade dort, im Web, zu publizieren, setzen sich durch. Drittens, die Verbreitung von Nachrichten erfolgt direkter, schneller und kostengünstiger. Daher viertens, die Planung wird wichtiger als die Kommunikation (wobei er Kommunikation als das Handwerk und Planung als den strategischen Prozess dahinter bzw. zeitlich davor versteht). Und fünftens wird seiner Meinung nach Evaluation im Sinne von erfolgsorientiertem Arbeiten an Bedeutung gewinnen. (Im Volltext nachzulesen hier.)
Dem möchte ich zustimmen - allerdings gleichzeitig einen Vorbehalt posten: Die für eine tatsächlich erfolgsorientierte Evaluierung notwendige Planungskapazität findet sich meiner Erfahrung nach erst in den wenigsten Fällen. In Agenturen noch eher als in PR-Ausbildungsinstitutionen. Wenn, nach Szyszka, die Nachfrage nach Bildungsangeboten der PR-Forschung einen Anschub gegeben haben sollte (nachzulesen in einem vergangenen Post) dann sollten zweitere in diesem Sinne nachlegen.
Eine unkonventionelle Antwort darauf findet Jean-Lou Cloos, Inhaber der gleichnamigen österreichischen PR-Agentur. Als nicht der einzige, aber vielleicht der hartnäckigst darauf pochende PR-Profi setzt er auf erfolgsorientierte PR-Evaluierung, für die er in seiner Agentur auch Modelle entwickelt hat und weitere entwickeln wird.
Auf der Basis dieser Einstellung fast er als Einstieg in das neue Jahr fünf Trends der PR im Jahr 2009 zusammen, die (in freier Rede wiedergegeben) lauten: Erstens, das Web2.0 fordert symmetrische Zweiwegkommunikation geradezu heraus. Zweitens, Profis um gerade dort, im Web, zu publizieren, setzen sich durch. Drittens, die Verbreitung von Nachrichten erfolgt direkter, schneller und kostengünstiger. Daher viertens, die Planung wird wichtiger als die Kommunikation (wobei er Kommunikation als das Handwerk und Planung als den strategischen Prozess dahinter bzw. zeitlich davor versteht). Und fünftens wird seiner Meinung nach Evaluation im Sinne von erfolgsorientiertem Arbeiten an Bedeutung gewinnen. (Im Volltext nachzulesen hier.)
Dem möchte ich zustimmen - allerdings gleichzeitig einen Vorbehalt posten: Die für eine tatsächlich erfolgsorientierte Evaluierung notwendige Planungskapazität findet sich meiner Erfahrung nach erst in den wenigsten Fällen. In Agenturen noch eher als in PR-Ausbildungsinstitutionen. Wenn, nach Szyszka, die Nachfrage nach Bildungsangeboten der PR-Forschung einen Anschub gegeben haben sollte (nachzulesen in einem vergangenen Post) dann sollten zweitere in diesem Sinne nachlegen.
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Mittwoch, 21. Januar 2009
Die "Inauguration of Barack Obama" und PR
Jetzt, nicht mal einen ganzen Tag nach der Inauguration des 44. amerikanischen Präsidenten, zwei Sachen, die so noch niemals vorher passiert sind und die viel über Obama und sein Team, aber auch viel über die Veränderungen aussagen, denen sich PR-Leute werden anpassen müssen:
Beides hat mit Social Media zu tun - einmal ist es der Erlebnisbericht eines PR-Profis über die Inauguration auf Face-Book, zu finden auf dem Blog "PR conversations".
Das zweite ist die Tatsache, auf die auch im Runden Tisch im ORF anlässlich der Inauguration hingewiesen wurde: Exakt zur Zeit der Amtsübergabe ist eine neue Website des Weißen Hauses online gegangen. In einem der ersten Einträge des Blogs darauf, legt Macon Phillips, Director of New Media for the White House die Grundsätze der Online-Kommunikationspolitik des weißen Hauses offen. (Thanks to Corinne Weisgerber, durch deren Blog ich darauf aufmerksam wurde.)
Beides hat mit Social Media zu tun - einmal ist es der Erlebnisbericht eines PR-Profis über die Inauguration auf Face-Book, zu finden auf dem Blog "PR conversations".
Das zweite ist die Tatsache, auf die auch im Runden Tisch im ORF anlässlich der Inauguration hingewiesen wurde: Exakt zur Zeit der Amtsübergabe ist eine neue Website des Weißen Hauses online gegangen. In einem der ersten Einträge des Blogs darauf, legt Macon Phillips, Director of New Media for the White House die Grundsätze der Online-Kommunikationspolitik des weißen Hauses offen. (Thanks to Corinne Weisgerber, durch deren Blog ich darauf aufmerksam wurde.)
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Dienstag, 20. Januar 2009
Der Amerikaner in mir
"Die friedliche Übergabe von Macht ist immer ein Grund zu feiern", sagte anlässlich der Inauguration Barack H. Obamas die Kommentatorin des zweiten deutschen Fernsehens. "Und was für eine Feier", ergänze ich aus einem sehr persönlichen Blickwinkel.
Amerikaner verstehen es wie kaum jemand anderer, eine glaubwürdige Show zu inszenieren. Sie zelebrieren das Pathos und es gelingt ihnen damit sogar zu vermitteln, dass sie es ehrlich meinen. Nur in den USA, sage ich, ist eine Inauguration wie die von Obama möglich. Nur dort füllen Millionen von Menschen schon Stunden vorher die Mall zwischen Kongress und Lincoln Memorial, um dabei zu sein. Amerikaner wissen um eine geschichtsträchtige Stunde und sie stehen dazu, habe ich den Eindruck. Dort kann Aretha Franklin mit einer riesigen, in der Kamera blinkenden Schleife auf ihrem Hut auftreten und authentisch wirken. "Aretha Franklin, die gerade zwei Millionen Menschen und einen Reporter des deutschen Fernsehen sehr glücklich gemacht hat", sagte der Kommentator des ZDF gleich nach ihrem Auftritt. Mit ihrer authentischen Inszenierung reißen sie mit, die Amerikaner.
Auch mich. Ich habe mich als Austauschstudentin in Amerika vom ersten Moment an so wohl gefühlt wie zu Hause. Mein Kulturschock fand statt, als ich mich entschied, wieder in Europa zu leben. Lange Zeit fand ich nicht heraus, was die Gründe dafür sein könnten. (Und die letzten acht Jahre amerikanischer Außenpolitik dachte ich nicht darüber nach.)
Heute weiß ich, dass eine meiner Meinung nach zutiefst amerikanische Eigenschaft dahinter steckt: Wie man mit Gegensätzen umgeht, dass man in sich und im Gespräch mit anderen ein Ziel über Gegensätze hinweg definieren und anpeilen kann, dass es Ziele und Werte gibt, die Gegensätze hinten an halten.
Obamas Inaugurationsrede ist meiner Meinung nach dafür auch ein gutes Beispiel: Sie lebt von Dichotomien, die er mit dem nächsten Satz wieder verbindet oder überwindet. Das ist kein idealistisches Wortgeplänkel, sondern die Anerkennung der Sachverhalte und der Blick darüber hinaus, verbunden mit einer Aufgabe an alle: alle Amerikaner und alle Weltbürger.
In einer Welt der Gegensätze mit realistischem Blick darüber hinaus zu schauen, das ist für mich eine sehr sympathische Eigenschaft - die fand ich in Amerika. Deshalb mein Heimatgefühl dort. Und deshalb ein Augenzwinkern an den Reporter, der sich von Aretha Franklin für alle hörbar hinreißen ließ - ich verstehe ihn gut.
Amerikaner verstehen es wie kaum jemand anderer, eine glaubwürdige Show zu inszenieren. Sie zelebrieren das Pathos und es gelingt ihnen damit sogar zu vermitteln, dass sie es ehrlich meinen. Nur in den USA, sage ich, ist eine Inauguration wie die von Obama möglich. Nur dort füllen Millionen von Menschen schon Stunden vorher die Mall zwischen Kongress und Lincoln Memorial, um dabei zu sein. Amerikaner wissen um eine geschichtsträchtige Stunde und sie stehen dazu, habe ich den Eindruck. Dort kann Aretha Franklin mit einer riesigen, in der Kamera blinkenden Schleife auf ihrem Hut auftreten und authentisch wirken. "Aretha Franklin, die gerade zwei Millionen Menschen und einen Reporter des deutschen Fernsehen sehr glücklich gemacht hat", sagte der Kommentator des ZDF gleich nach ihrem Auftritt. Mit ihrer authentischen Inszenierung reißen sie mit, die Amerikaner.
Auch mich. Ich habe mich als Austauschstudentin in Amerika vom ersten Moment an so wohl gefühlt wie zu Hause. Mein Kulturschock fand statt, als ich mich entschied, wieder in Europa zu leben. Lange Zeit fand ich nicht heraus, was die Gründe dafür sein könnten. (Und die letzten acht Jahre amerikanischer Außenpolitik dachte ich nicht darüber nach.)
Heute weiß ich, dass eine meiner Meinung nach zutiefst amerikanische Eigenschaft dahinter steckt: Wie man mit Gegensätzen umgeht, dass man in sich und im Gespräch mit anderen ein Ziel über Gegensätze hinweg definieren und anpeilen kann, dass es Ziele und Werte gibt, die Gegensätze hinten an halten.
Obamas Inaugurationsrede ist meiner Meinung nach dafür auch ein gutes Beispiel: Sie lebt von Dichotomien, die er mit dem nächsten Satz wieder verbindet oder überwindet. Das ist kein idealistisches Wortgeplänkel, sondern die Anerkennung der Sachverhalte und der Blick darüber hinaus, verbunden mit einer Aufgabe an alle: alle Amerikaner und alle Weltbürger.
In einer Welt der Gegensätze mit realistischem Blick darüber hinaus zu schauen, das ist für mich eine sehr sympathische Eigenschaft - die fand ich in Amerika. Deshalb mein Heimatgefühl dort. Und deshalb ein Augenzwinkern an den Reporter, der sich von Aretha Franklin für alle hörbar hinreißen ließ - ich verstehe ihn gut.
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Persönliches
Der Redenschreiber des PR-Profi
Schön, das Porträt über Jon Favreau (27), dem Redenschreiber Obamas auf derStandard.at von heute: "Der Scheiber des brillianten Redners" wird er dort genannt.
Und dass an der Inaugurationsrede, die nicht nur Amerika, sondern viele in aller Welt erwarten, schon seit Mitte November gearbeitet wird. Auf das Ergebnis bin ich, gebe ich zu, auch schon gespannt.
Und dass an der Inaugurationsrede, die nicht nur Amerika, sondern viele in aller Welt erwarten, schon seit Mitte November gearbeitet wird. Auf das Ergebnis bin ich, gebe ich zu, auch schon gespannt.
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PR Maßnahmen
Social Networks and Surveillance
Gerade erreicht mich die Nachricht, dass eine Studie Ausagen über die Nutzung von Social Network Sites (SNS) in Zusammenhang mit der Frage des Überwachungsrisikos macht. Christian Fuchs präsentiert auf fast 150 Seiten Daten über Nutzung, Vorteile und Nachteile von SNS wie studiVZ, Facebook, MySpace, Xing usw. und kommt zu der Empfehlung, "dass BürgerInnen kommerziellen Internetplattformen, die auf der Speicherung persönlicher Daten basieren, grundsätzlich kritisch gegenübertreten und dass durch den Aufbau spezieller Konsumentenschutzwebseiten öffentlich dokumentiert wird, welche Rechte im Umgang mit Daten sich derartige Plattformen durch die Nutzungsbedingungen einräumen." Das vor allen Dingen deshalb, weil fast 82 Prozent der Befragten angeben, nur wenig Wissen über konkrete Entwicklungen im Bereich Datenüberwachung (z.B. Vorratsspeicherung, Sicherheitspolizeigesetz) zu haben. studiVZ-Nutzer wissen besser Bescheid als andere - laut Fuchs vor allem deshalb, weil Anfang 2008 aufgrund der Tatsache, dass dort geänderte Nutzungsbedingungen personalisierte Werbung ermöglichte, eine kurze öffentliche Diskussion losgetreten wurde. Die hätte dazu geführt, dass sich die Studierende genauer über die Nutzungsbedingungen informierten und die Standardwerbeoptionen auf studiVZ deaktierten.
Befragt wurden Studierende in Salzburg im Oktober und November 2008.
Befragt wurden Studierende in Salzburg im Oktober und November 2008.
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Dienstag, 6. Januar 2009
Seasonal Greetings made online

Never heard about the smilebox, until Ann-Marie Cotton sent this years seasonal greetings to all Euprera members in form of a smilebox.
It was nice to receive this tailored package with music, movement and pictures, combining the look forward into the new year with what happened in 2008 concerning EUPRERA. And at the same time being able to read the comments other people answered to Ann-Marie's greeting.
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